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Im Jenseits der Menschlichkeit

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Ein Gerichtsmediziner in Auschwitz.

Im Jenseits der Menschlichkeit (Miklós Nyiszli)

Autor & Hintergrund – Miklós Nyiszli war ein Gerichts‑ und Pathologe, der 1942 nach Auschwitz deportiert wurde. Dort arbeitete er im Sonderkommando unter Josef Mengele und musste Leichname untersuchen, was ihm einen seltenen Überlebensvorteil verschaffte .

Erlebnisbericht – Das Buch schildert aus erster Hand, wie Nyiszli das grausame Geschehen im Lager beobachtete: die Selektion, die Gaskammern und die medizinischen Experimente. Er beschreibt die psychische Belastung, zwischen Zwangsarbeit und dem Versuch, menschliche Würde zu bewahren .

Dokumentation & Ergänzungen – Die aktuelle Ausgabe enthält zusätzliche Originaldokumente: Aussagen vor dem ungarischen Wohlfahrts‑Komitee (1945), seine eidesstattliche Erklärung im Nürnberger IG‑Farben‑Prozess (1947) und seinen Bericht „Ich war ein Zeuge in Nürnberg“, der später in der Budapester Zeitung Világ veröffentlicht wurde .

Bedeutung – Nyiszlis Werk ist einer der wenigen detaillierten Augenzeugenberichte eines Mitglieds des Sonderkommandos, das das Grauen überlebte und darüber schrieb. Es liefert wertvolle historische Evidenz für die Verbrechen in Auschwitz und dient als Mahnung gegen das Vergessen .

Im Jenseits der Menschlichkeit ist ein eindringlicher, dokumentierter Memoiren‑Bericht eines Gerichtsmediziners, der im Inneren des Vernichtungslagers Auschwitz überlebte und dessen Beobachtungen uns heute ein unverzichtbares Bild der „finstersten Zeit der Menschheitsgeschichte“ geben.